Eine Reise in die Freundschaft

 

Eine Reise in die Freundschaft

 

Jean kommt mich abholen und ich folge ihm mit dem Auto. Bei ihm angekommen schaut er es sich mitleidvoll an… und lässt es umgehend von Awalleh und Hassan waschen!

 

 

 

 

Dann nimmt er mich mit um die Stadt zu besichtigen. Ich habe mir die Straßen bereits angeschaut. Ohne Erklärungen. Und das macht den ganzen Unterschied!

 

Der ehemalige Bahnhof.

 

 

 

Kaka Beach, so nennen es zumindest die hier ansässigen Franzosen. Derjenige, der denkt, dass die Kanalisationen der Stadt sich hier entleeren, ist ein Spötter (oder er hat hier schon einmal gebadet…)

 

 

 

 

Wir gehen bei Asma einkaufen.

 

 

 

 

Unter anderem Koriander.

 

 

 

 

Der dschibutische Militärhafen (mit zwei französischen Schiffen).

 

 

 

 

Die Ankunft eines amerikanischen Konvois. Für sie ist Dschibuti eine Kriegszone. Gepanzerte Fahrzeuge, bis zu den Zähnen bewaffnete Männer… Das ist etwas übertrieben, wir sind hier nicht in Afghanistan!

 

 

 

 

Die von den Chinesen gebaute Eisenbahnlinie.

 

 

 

 

Die Chinesen bringen das Personal aus China. Es würde mich nicht überraschen, wenn sie diese Leute in ihren Gefängnissen rekrutieren würden. Mehrere Anekdoten… echte Fieslinge…

 

Der chinesische Hafen… aus der Ferne.

 

 

 

 

An manches Schildern kann ich nicht einfach so vorbeilaufen…

 

 

 

 

Die beigen Zelte im Hintergrund sind die Chabley-Piste, eine Notfallpiste von Air France und der Armee, sie wird von den amerikanischen Drohnen benutzt um Jemen zu bombardieren. Diese Drohnen werden von Arizona aus gesteuert…

 

 

 

 

Es gab einen Todesfall. Man beerdigt den Verstorbenen noch am selben Tag und stellt ein Zelt vor seinem Haus auf, dort trifft man sich um 2 bis 3 Tage lang über ich n zu sprechen.

 

 

 

 

Jean zeigt mir das Geschäft des Krüppels, eine wahre Institution in Dschibuti. Man findet hier alle möglichen Kleidungsproduktfälschungen…

 

 

 

 

Diese Werbung auf der Geschäftsfassade ist interessant.

 

 

 

Früher verkaufte man französischen Milch. Der Sohn der First Lady, ein großer Altruist, hat seine eigene Marke gegründet. Er importiert gefriergetrocknetes Puder aus China, vermischt es mit Leitungswasser und verteilt, unter dem Markennamen Douda, herrliche Naturmilch.

Damit die Dschibutier, die offensichtlich früher keinen Geschmack hatten, verstehen, was sie nun trinken sollen, wurden die Zölle auf französische Milch gehörig verstärkt, so dass sie sich niemand mehr leisten kann. Jetzt trinken die Einheimischen Douda.

Ich habe auf einmal beschlossen, Zitrone in meinen Tee zu geben…

Die Statue eines Walhais. Er frisst Plankton. Er hat keinen natürlichen Feind. Der Mensch kann sich ihm also nähern. Jean ist Taucher, er hat mir Videos gezeigt. Spektakulär!

 

 

 

 

Haramous, das Wohnviertel.

 

 

 

Die Schildkröteninsel. Man erreicht sie bei Ebbe. Die Menschen haben sie verjagt. Jetzt legen die Lederschildkröten ihre Eier weiter weg.

 

 

 

 

Wir gehen zu Jean nach Hause und er zeigt mir, wie die Waschmaschine funktioniert. Was für eine Freude!

Aperitif

 

 

 

 

Die Sicht von seiner Wohnung aus, durch das Muskitonetz (!)

 

 

 

 

Und auf einmal der Donnerschlag! Jean schenkt mir das!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Ohne zu wissen, dass ich Tassen sammle! Ich habe Tränen in den Augen. Wie er es schelmisch ausdrückt „Diese hier, mit der Aufschrift Gendarmerie Nationale de Djibouti, ist schon jetzt ein Sammlerstück“

 

Denn schenkt er mir einen Tagelmust!

 

 

 

 

Ein Essen unter Freunden, entspannt, in Begleitung eines herzensguten Humanisten.

Aufrichtige, tiefgreifende, bereichernde Gespräche…

Ich habe ihm gesagt, dass er ein besonderer Mensch ist.

Er erwidert mir, dass er einer anderen besonderen Person begegnet ist, Thierry Laval. Ein General, der auch als Militärmaler aktiv ist.

Ich habe seine Werke so schön gefunden, dass ich einige Seiten seines Buches fotografiert habe!

 

 

 

 

Während er mich zurückbegleitet, zeigt er mir die Nummernschilder der dschibutischen Polizeiautos.

 

 

Sie fangen alle mit 22 an. Da war ein echter Schelm am Werk!!

 

Kurz gesagt, habe ich heute eine herrliche Reise gemacht,

 

Eine Reise in die Freundschaft!

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.