Vorbereitungen…

 

Vorbereitungen…

 

Meine letzte Runde in Dschibuti. Die Dinge haben sich verändert. Aus der berühmten Crêperie

 

 

 

 

Ist ein Nachtclub geworden.

 

 

 

 

Ich kümmere mich um das Auto und treffe die effiziente Christine, von der CMA-CGM, und Fatouma (die wegen ihrer Religion nicht fotografiert werden wollte, Religion oder zumindest ihre Interpretation der Religion…)

 

 

 

 

Ich muss noch den Spediteur wählen. Bolloré wird es sein.

 

 

 

 

Mit dem sympathischen Rami.

 

 

 

 

Der frühere Generaldirektor der CMA-CGM, Philippe, kontaktiert mich.

 

 

 

 

Er lädt mich auf ein Glas ein. Er ist ehemaliger Kampfpilot, Kommandant des Dschibuti-Geschwaders, der zweitjüngste Pilot, der jemals eine Mirage 2000 geflogen ist. Ein Draufgänger. Er ist mit einer Äthiopierin verheiratet. Er kennt Ostafrika in- und auswendig. Faszinierend.

 

 

 

 

Ich wandere durch die Straßen und lache über die unvermeidliche Beweihräucherung.

 

 

 

 

Dann begebe ich mich zum Zoll, begleitet von dem ebenso dynamischen wie fröhlichen Barkat.

 

 

 

 

Es ist ein unglaubliches Durcheinander.

Nicht kafkaesk, denn in Afrika geht am Ende immer alles in Ordnung.

Eher ein Kaspertheater mit König Ubu.

Wir gehen von einem Büro ins andere und suchen jemanden, der das Auto untersuchen kann. Der erste ist unauffindbar. Wir müssen also den Vorgesetzten fragen, dieser trägt methodisch einen zweiten Namen ein, das braucht unzählige Unterschriften.

Dieser Herr ist auch nicht zu finden. Der Chef gibt schließlich nach: „Gehen Sie zum Generaldirektor“. Der ist allerdings im Urlaub. Sein Stellvertreter schickt uns fort: „Dafür braucht es keine Untersuchung…“

 

 

 

 

Ich erspare euch die Details. Wir sammeln alle Papiere und fangen von vorne an.

Mit Lächeln, Verbeugungen, Händedrücken, Diskussionen…

 

 

***

 

Wisst ihr übrigens was die Chinesen mit ihrem material machen, wenn sie hier etwas fertig gebaut haben?

 

 

 

Jetzt fragt ihr euch, warum die Dschibutier sich nicht einfach bedienen.

Weil ihr keine Dschibutier seid!

Grast mal jeden Tag bei 40° im Schatten, lasst das Nichtstun zur Gewohnheit werden… dann werdet ihr sehen…

 

 

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