Ich bin in Nouadhibou!

Ich bin in Nouadhibou!

Die Stadt liegt auf einer von zwei oder drei sehr bevölkerten Straßen durchkreuzten Halbinsel

Auf diesen begegnen sich illegal importierte Mercedes und Esel…

Und die Dreiradfahrzeuge, wie das von Sidi.

Die Firmenschilder können einen überraschen…

Diese « dibiterie » wird von El Bechir betrieben. Links von ihm ist Houdeivy, zu seiner Rechten sieht man Ahmed und Brahim.

Ebenso wie die Rechtschreibung! Ist es weit bis nach Amerka?

Er wollte « nouveaux » schreiben, stattdessen steht da Neffen… jeder kann sich vorstellen wie „bio“ diese Fenstertüren sind.

Man lächelt…

Aber man kann nicht vergessen, dass wir in einer islamischen Republik sind:

 

Übrigens, was Versicherungen betrifft, ich habe bei dieser Firma sogar eine unterzeichnet (nachdem mich die Gendarmerie angehalten hat).

Da habe ich, von rechts nach links, kennengelernt: Mohamed, regionaler Kontrolleur des Vereins mauretanischer Versicherer, Dah, Generaldirektor, und Khil, Filialleiter. Bevor ich sie verlassen habe, hat mir Dah nachhaltig empfohlen den Koran zu lesen und mich schnell zu bekehren…

Wenn man die beiden Hauptstraßen verlässt, verändert sich das Bild

 

Jemand hat sogar sein Zelt aufgeschlagen…

 

Überall fühl man die Armut, sogar das Elend. An jeder Ampel wird man von Bettlern, Frauen und/oder Kindern, angesprochen.

Ich habe gezögert sie zu fotografieren…

Wenn man den Stadtrand erreicht, verschlimmern sich die Dinge

Aber die chinesische Fischfabrik stellt viele Bewohner ein. Laut Ahmed erlaubt ihnen das zu überleben. Aber nicht würdig zu leben.

Ich habe ein Handwerkszentrum besichtigt. Fich hämmert Kupfer, das er links von sich aufheizt.

Alina schnitzt es

Vadel seinerseits schneidet das Eisen

Und das Ergebnis ist herrlich!

Fatimetou steht an der Verkaufstheke

Ja! Das ist die erste muslimische Frau, die damit einverstanden war fotografiert zu werden.

Deswegen gebe ich euch sogar eine vergrößerte Version drauf!

Ich fand diese, eine Palme emporkletternde, Drillingsblume toll

Ich habe zwei Entscheidungen getroffen:

  1. Ich gehe nicht zum Banc d’Arguin
  2. Ich reise über die Piste, von Nouadhibou aus, direkt nach Atar, ohne über Nouakchott zu fahren…

Wie es meine Oma nicht ausgedrückt hätte:

Inch Allah!

 

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