Ein denkwürdiger Abend!

Eines schönen morgens

Bin ich in Richtung Süden losgefahren und bin dabei einem Fahrzeug begegnet, dass gerade zum TÜV ging

Schon bald hat mir ein Straßenschild Erleichterung gebracht; ich war nur Dakar näher als Frankreich. Ich bin also direkt gerade aus geflitzt!

Von dem sehr unpräzisen Französisch abgesehen (siehe „das liebe ich“), war ich sehr froh dieses Schild zu sehen

 

Eine monotone Straße. Einige verlassene Dörfer…

Sogar die Fensterscheiben der Moschee sind zerbrochen, man staune!

Eine monotone Straße. Bis zu 29° und 32,5° im Auto, während der Fahrt und mit offenem Fenster…

Ich mag wie dieser Satz formuliert ist…

Aber das Ergebnis weniger… die Scheinwerfer sind obligatorisch.

Mehrere Kontrollen der königlichen Gendarmerie. Jetzt duzen sie mich schlichthin:

  • Woher kommst du?
  • Aus Frankreich.
  • Dein Ursprung?
  • Na, Frankreich.
  • Aber wo bist du geboren?
  • Na in
  • Zeig deinen Reisepass.

Ich habe das nicht verstanden, bis es Zeit war für den Tee. Es stimmt schon, dass ich mich verändert habe…

 

Ich habe ganz allein gelacht. Der Tee „knackt“ ein wenig wegen des Sands, der überallhin kommt…

Natürlich sind die Großen Ohren allgegenwärtig entlang der Straße.

Dann, 100 Kilometer von Nouadhibou entfernt, wird die Reg (Steinwüste) allmählich vom Sand vertrieben…

Auf einmal ruft sich uns der Krieg in Westsahara zwischen Marokko und dem Polisario in Erinnerung. Das Problem ist, dass keine der beiden Parteien sich genau daran erinnert, wo sie sie hingetan haben…

 

Dann kommt die Grenze. Man betritt eine andere Welt. Für mich ist der Unterschied zwischen Marokko und Mauretanien mindestens doppelt so groß wie der zwischen Frankreich und Marokko.

Das nächste Foto zeigt die Piste zwischen der marokkanischen Grenze und dem mauretanischen Grenzposten. Es heißt, dass die UNO nicht will, dass Marokko daraus eine Straße macht (sie haben es angeboten), denn das käme einer de facto Anerkennung seiner Annexion von Westsahara gleich. Da die Mauretanier blank sind…

An einigen Stellen musste ich sogar mit vier Antriebsrädern fahren!

 

 

La vidéo qui suit a été vue par les gendarmes mauritaniens. Ils n’ont rien trouvé à y redire. Faut dire que je parlais fort au gendarme qui visionnait pour couvrir le son de mes commentaires…

 

Ich bin Himeida begegnet.

Er sieht, dass ich einen Africa Race Schlüsselanhänger habe (danke Jean-Claude), und sagt mir:

  • Wir werden ihnen sagen, dass du zur Africa Race gehörst.
  • Aber das ist nicht wahr.
  • Mach dir nichts draus, ich mache das seit 22 Jahren!

Und schon überhole ich alle Touristen: Deutsche, Italiener, Spanier, Marokkaner…

  • Africa Race, entschuldigen Sie bitte !

30 Minuten später war alles geregelt, abgestempelt, unterschrieben, beglaubigt, eingetragen, angezeigt (ich schreibe das nicht, um einen Roman zu verfassen, sondern weil das wirklich der Anzahl der verschiedenen Büros entspricht, durch die wir mussten!)

Eine letzte Polizeikontrolle :

  • Reisepass (der er nicht einmal anschaut)
  • Hast du keine Taschenlampe ?
  • Nein, aber ich habe Kugelschreiber (Danke Bernard!)
  • Gib mir Kugelschreiber für meine zwei, nein drei, Kinder.

Ich gebe ihm eine Zwölferpackung (nochmal danke Bernard)

  • Hey, ich will drei Packungen, ich habe drei Kinder!
  • 12 Kugelschreiber für 3 Sprösslinge, übertreib es nicht, sie sollen sie sich einfach teilen!
  • Ja alles klar, gute Fahrt mein Freund!

Das ist ein eigenartiges Erlebnis!

Himeida wird auch bezahlt. „Ja okay, ist gut. Nein, ich gebe dir nicht mehr als 20€. Das ist schon eine sehr ordentliche Summe. Ja, dank dir habe ich 1 ½ Stunden gewonnen. Jetzt gib mir meinen Reisepass und meine Autopapiere. Ja okay, ich gebe deine Nummer auf meinem Blog an. Versprochen. Soll ich auf den Propheten schwören? Wenn dir das Freude bereitet! 00 222 47 40 33 23“

Voici les premières images que je vois de la Mauritanie :

 

Und gegenüber stehen die Lastwägen kilometerlang Schlange…

Es kommt mir vor, als würde ich einen anderen Planeten betreten.

Ich habe mein Budget überschritten, denn ich habe ein annehmbares Hotel mit (ein wenig) Wi-Fi gefunden.

– ich denn niemand an der Rezeption?

Das ist normal, er ist zum gebet gegangen.

Ah, alles klar!

Zum Abendessen bin ich in mein Lieblingsrestaurant gegangen (der Laderaum des Geländewagens). Nach meinem zweiten Bissen Entenmousse standen schon zehn Menschen um mich herum. Von links nach rechts bin ich also Sidi, Houdivy, El Bechir und Ahmed begegnet.

Dann war es Zeit für das Gebet und die gesamte kleine Truppe hat sich verabschiedet und ist nach Hause gegangen…

Ich meinerseits werde wohl schlafen gehen…

 

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