Ein Tag mit Abdou

 

Gestern Abend hat Abdou mich eingeladen mein Zelt bei ihm aufzuschlagen. Meine aller erste Nacht unter einem Zelt!

Er wohnt in einer ruhigen Straße…

Am Morgen fragt Abdou mich ob ich gut geschlafen habe. Ich erwidere, dass der regelmäßige Ruf des Muezzin mich aufgeweckt hat.

Er schaut mich wirklich erstaunt an: „Echt?“

 

 

Nachdem wir den Luftfilter gesäubert haben (das ist alles Neuland für mich!),

Geht es los für 185 Kilometer über „Wellblech“. Für die, die nie auf so einer Piste gefahren sind, stellt euch vor dass wie eine Bremsschwelle ist… alle 15 Zentimeter… und das über 185 Kilometer!

Zuerst durchqueren wir den Oulde Ebnou Pass.

 

Dann halten wir an um Höhlenmalereien zu sehen (?). Sie sind 6000 Jahre alt, man braucht also gute Augen!

Ahmed Gedou führt mich herum

Zuerst zeigt er mir die herrliche Landschaft

und Fort Saganne, wo der Film gedreht wurde

Und dann geht es an das Entziffern der berüchtigten Malereien

Die Sonne… oben rechts auf dem Foto. Ja ich weiß, aber vor Ort ist es nicht einfacher!

 

Eine Giraffe. Um mir Freude zu machen, sagt mir, dass ihr sie sieht!

Nun, ich überspringe die anderen, nur zum Schluss die einfachste, eine Steinzeitkuh

In Mauretanien endet alles mit einem Tee!

Unter der Überwachung eines aufmerksamen Beobachters (jedes Mal wenn ich ein Tier fotografiere denke ich an das Collège Jules Ferry)

 

Es ist Freitag, 14h30 und es ist Zeit für das Gebet. Ich mag wie Abdou seinen Glauben lebt: er ist tolerant und achtet darauf Gutes zu tun. Unsere Unterhaltungen bieten mir viele Beispiele dafür.

Ich bitte ihn darum, ihn während des Gebets filmen zu dürfen. Kleine Andekdote: ich sehe wie er seine Hände in den Sand steckt.

  • Warum?
  • Ich muss mich reinigen, und ohne Wasser…
  • Ich habe 90 Liter Wasser dabei.
  • Spinnst du, es ist super kalt!!

 

 

Wir fahren weiter und sehen einen geparkten Lastwagen. Abdou bietet mir an mit Selkou und Abdallah zu essen…

Dank mir lernt Abdou den Boursin mit Pfeffer kennen, den Naturjoghurt, die Madeleines…

Wir sind auf einer Höhe von 600 Metern. Eine andere Landschaft…

Hier und da, sobald es ein wenig Vegetation gibt…

 

Und in Oudane angekommen…

Ankunft in der Herberge

Ein Zimmer für 8 €

Eine lauwarme Dusche und ein mauretanisches Abendessen. Nach einer guttuenden Suppe, etwas leckeres Ksour (Pfannkuchen mit einer Soße aus Gemüse und Kamelfleisch)

Und zum Schluss ein bisschen Ketle (Gekochte, in der Sonne getrocknete, Datteln mit Weizenmehl). Das war echt gut!

Abdou hat mich nicht davon überzeugt auf mauretanische Art zu essen.

Aber er hat mir schwer dazu geraten, die traditionnelle mauretanische Kleidung zu tragen. Nicht um die Einwohner nachzumachen. Sie sehen sehr wohl, dass ich keinen von ihnen bin. Aber aus Respekt, um ihnen zu zeigen, dass ich ihre Kultur verstehen will. Das war ein gutes Argument.

Ich habe also die Deraa (die Kasel) und den Hawli (den 3 Meter langen Tagelmust) übergezogen.

Korrekt ausgesprochen: „Ahouli“.

 

Das macht aus mir eine n ganz neuen Menschen, oder?

 

Und immer wieder diese fantastischen Sonnenuntergänge…

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