Erster Kontakt mit Angola

 

Bis zur Grenze ist die Straße sehr ansehnlich.

Dann sagt das Navi mir, nach links abzubiegen.

Ich glaube, dass es mich veräppeln will. Aber nein.

 

 

 

 

Das ist die Straße, die nach Angola führt!

 

 

 

Und um diese Piste zu benutzten, muss man Maut zahlen. 30€!

  • Ich hoffe, das ist ein Scherz.
  • Es ist um die Instandhaltung der Straße zu finanzieren. Hast du die Baustellenfahrzeuge gesehen?
  • Kein einziges.
  • Sie werden bald da sein.
  • Ich zahle dann, wenn sie ankommen.
  • (Belustigt) Dann wirst du aber lange warten!!

Ankunft in Lufo. Ein unfassbares Durcheinander auf beiden Seiten der Grenze. Tausende von Kleinhändlern sausen umher und verkaufen alles Mögliche mitten in einem… malerischen Staub und Dreck.

 

 

 

 

Anfangs bin ich immer erschrocken, wenn ich über eine Plastikflasche gefahren bin (das macht ein Geräusch wie eine Explosion). Hier passiert das fast jeden Meter…

 

 

 

 

Am kongolesischen Zoll läuft aller eher gut. Langsam aber stetig.

Mit den Angolanern ist es etwas ganz anderes. Sie wollen, dass ich eine Durchfahrterlaubnis bezahle, obwohl ich ein CPD habe.

Ich weigere mich, zu bezahlen.

Sie wollen nicht nachgeben.

25 $…

Ein portugiesisch-sprachiger Kongolese hat mir geholfen. Effizient und nett.

Ich habe ihn nach seinem Vornamen gefragt: L’avenir (die Zukunft)

Zum Glück stehe ich nicht früh auf…

 

 

 

 

 

Nach dreistündigen Formalitäten (ja, immerhin!), setze ich meinen Weg fort.

Eine sehr schöne Straße mit tollen Wolken.

 

 

 

 

Nur dass die Straße, ohne jede Vorwarnung, auf 100 Meter, oder auch 3 Kilometer, ab und an einer grässlichen Piste mit XXL Schlaglöchern weicht. (Ich fahre im ersten Gang darüber, und dennoch schlägt die Karosserie auf dem Boden auf). Dann folgen wieder beeindruckende Geraden, bis zur nächsten Unterbrechung.

 

 

 

 

 

Es ist grün und hügelig.

 

 

 

33° im Schatten.

 

 

 

Mit magischen Farben.

 

 

 

Und originellen Formen.

 

 

 

Findet ihr das etwa nicht originell? Dann schaut es euch von der Seite an:

 

 

 

Ich schäme mich ein wenig, aber wenn ich derartige Sonnenuntergänge erblicke, kann ich mich nicht davon abhalten!

 

 

 

Es sei angemerkt, dass es in Angola keine Bremsschwellen gibt.

Dafür aber viele Gendarmen.

Viele Kontrollen. Die Fahrzeuge werden durchsucht. Die Koffer und die Computer geöffnet… Sie sind pingelig und ziemlich nervös…

Ich komme bei Nacht in Luanda an und finde en 3-Sterne-Hotel.

  • Es gibt nur lauwarmes Wasser.
  • Das Wi-Fi funktioniert mit Unterbrechungen
  • Man haut mich übers Ohr: 27$ für ein gebratenes Hähnchen mit Pommes und ein Glas Wein.

„Was hast du dir vorgestellt, Alain? Wir sind in Afrika!“

Das Benzin dagegen kostet nur 0,43$ pro Liter!!!

 

 

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