Ein Frühstück mit Rosellenmarmelade und dazu das sanfte Wehen des Harmattans, dieser trockene Wind aus der Sahara. In Begleitung von Rabi, der Besitzerin.

  • Sag mal Rabi, gestern wollte ich einen Tee und die Serviererin hat mir gesagt, dass sie in deiner Abwesenheit keinen Tee machen könnte. Was ist das für eine Geschichte?
  • Ach ja, ich habe ihr verboten das gas anzumachen. Denn zweidrittel der Zeit vergisst sie es auszumachen. Das ist ein echtes Brandrisiko…
  • (gutmütig) Hast du ihr eine Chance gelassen?
  • Ich habe ihr dreimal eine Chance gelassen. Beim dritten Mal hat sie mir geschworen, dass sie es ausgemacht hätte. Also habe ich sie gefragt warum es noch immer an war. Sie hat mir ohne Hemmungen geantwortet „Gott hat es angezündet, Madame“.

Und ab geht es nach Pita, in der Hoffnung dort Internetzugang zu haben, um meine Familie zu beruhigen.

Na schau, das gibt es auch in Guinea?

 

 

Ansonsten ist die Landschaft einen Blick wert:

 

Kein Internet in Pita. Was das Mittagessen angeht probiere ich einfach mal etwas aus. Zwei Manioc-Krapfen, jeder kostet immerhin 500 guineische Francs! (Zur Beruhigung für die sensiblen Gemüter, 1000 guineische Francs sind 10 Eurocents wert…). Ab nach Dallaba.

 

Kein Internet in Dallaba, also los in Richtung Mamou.

Ich fahre durch mehrere Dörfer wie dieses.

 

Kein Internet in Mamou?

 

Auf nach Kindia. Die Landschaft verändert sich.

Am Straßenrand wird Holzkohle verkauft.

 

Unter anderem von der schönen Aicha, die 0,20 €pro Sack verlangt…

 

Hier die Konsequenz (im Vordergrund die Zerstörung durch Brandrodung)

 

Kein Internet in Kindia, aber ein Schild von Orange das mich sehr genervt hat. Die machen sich wirklich über die Leute lustig!

 

 

Mancherorts ist die Landschaft einfach herrlich…

 

Die Beladung gehört zur Folklore dazu.

 

Verzeiht mir, dieses Foto wurde durch die Windschutzscheibe aufgenommen, sie ist ebenso sauber wie der Fahrer…

Schaut im Hintergrund:

 

Ah die Lastwägen!

Wenn du an einem Lastwagen vorbeifährst, dann schau ihn auf keinen Fall an. Schau welche Hindernisse ihm im Weg stehen. Schlaglöcher, Ziegen, Zebus, Fußgänger, liegengebliebene Autos. Denn er wird ihnen ausweichen. Ohne auf dich zu achten.

Ich versichere euch, dass ich links neben der Straße gefahren bin, weil ein Lastwagen, der ein Schlagloch vermeiden wollte, vor mir aufgetaucht ist…

 

Also ziehe ich los in Richtung Conakry, dessen Vororte ich bei Nachtanbruch erreiche.

 

Außer dass das hier zwischen den Vororten und der Stadtmitte liegt

 

Zum Glück bringen mich einige Bilder zum Lächeln.

 

Ich habe über eine Stunde im Stau verbracht und ich bin echt müde. Daher gönne ich mir etwas!!!

 

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