Erster Kontakt

 

Ich komme problemlos durch den angolanischen Zoll.

Dann der namibische Zoll. Ich hatte ganz vergessen, dass man saubere und aufgeräumte Büros haben kann. Und noch dazu freundliche, zuvorkommende Zöllner. Die einen nur um seine Papiere bitten, nicht um kleine Geschenke aus der Tasche…

 

Danach habe ich gerade noch Zeit, dem Sonnenuntergang beizuwohnen!!

 

 

 

 

Noch eines für unterwegs (der Weg führt übrigens über asphaltierte Straßen)

 

 

 

Ich finde ein charmantes Hotel, mit charmanten Menschen. Ich koste ein Steak-Madagaskar. Der Büffel war wohl etwas im Stress…

In diesem Ambiente nehme ich mein Frühstück zu mir. Es gibt Schlimmeres…

 

 

 

Der Garten drum herum.

 

 

 

Er ist perfekt gepflegt.

 

 

 

Ab in Richtung der Ruacana-Fälle…

Die ausgetrocknet sind…

Also ab gen Süden.

Auf einer einwandfreien Straße!

 

 

 

 

Diese Schilder sind so exotisch.

 

 

 

Zugegeben, bei uns haben wir Hirsche. Also gut, noch exotischer:

 

 

 

Und dieses hier:

 

 

 

Ich habe es schnell begriffen. Auf einer Strecke von 550 Kilometern habe ich 57 davon gesehen! 57 Warzenschweine, die in Ruhe das Gras vom Straßenrand futterten.

Sobald du abbremst, hauen sie mit einem lustigen Wackelschritt ab. Mein Fotoapparat ist kaputt. Daher habe ich versucht, diese Augenblicke mit meinem Telefon festzuhalten. Ohne großen Erfolg…

 

 

 

Ich bin auch einer Giraffe begegnet, und mehreren Dutzend dieser Vögel (Truthähne?)

 

 

 

Ich gehe zum Volltanken und Manna signalisiert mir, dass die Befestigung meiner LED-lampe eine Mutter verloren hat, so dass die zweite Mutter zu brechen droht. Ich erwidere ihm, dass ich kein namibisches Geld habe, und dass die Reparatur also warten muss.

Er bittet mich, eine Mutter als Geschenk anzunehmen, und nimmt die Reparatur persönlich vor!

 

 

 

 

Seine Frau und er sind beide Namibier und Landwirte. Sie bieten mir an, bei ihnen zu campen. Wie nett!

  • Wie ist es in Namibia?
  • Schön, auf jeden Fall 100-mal besser als in Südafrika.
  • Warum?
  • Dort wollen sie die weißen Landbesitzer enteignen um das Land an die Schwarzen zu verteilen.

Ich fahre weiter. Alle zehn Kilometer gibt es Raststätten. Sie sind sauber.

 

 

 

Es liegt kein Papier herum. Kein Plastik. Man sieht keine überladenen Autos. Es werden keine Stoppschilder überfahren. Ich sehe auch keine Autos ohne Scheinwerfer, keine Wracks am Straßenrand, keine liegengebliebenen Fahrzeuge…

Auf den Straßen ist die Geschwindigkeit auf 120 Km/h begrenzt. Ein Freiheitsgefühl.

Erster Kontakt: es gefällt mir hier sehr.

Ja, es gefällt mir wirklich sehr!

 

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