Kédougou

 

Lena hat sich von mir verabschiedet, von der gestrigen Reise schwer erschöpft.

Ich erkundige mich um den Niokolo Koba Park zu besuchen. „Das ist nicht die richtige Jahreszeit, die Pisten sind für Wartungszwecke geschlossen, du wirst nicht viel sehen…“

Also habe ich Tambacounda verlassen (Tam-ba-coun-da!)

 

 

Ab in Richtung Kedougou, in der Nähe der Grenze zu Guinea. Überall sieht man die Brandrodung

 

Sie bewirkt ein Massensterben der Senegalracken.

 

Um Holz oder Holzkohle zu verkaufen.

 

Die Straße ist hervorragend. Überraschende Transportmethoden erinnern mich daran, dass wir hier in Afrika sind…

 

Ebenso wie die Straßenschilder.

 

Die Vegetation wird immer dichter.

 

Und von Zeit zu Zeit findet man einen Wasserpunkt.

 

Außerdem weicht die Erde dem Laterit.

 

Sehr viel Laterit.

 

Denn 85 Kilometer von Kedougou entfernt, ist die Straße noch nicht fertiggestellt!

Wenn man also einen Lastwagen kreuzt

 

 

Ist das das Ergebnis

 

Aber vorher ein anderer vorbeigefahren ist, dann wird es brenzlig.

 

Ich kreuze also den Lastwagen

 

Und dann sehe ich das:

 

Ihr habt nichts gesehen? Ich auch nicht. Die vorsichtigen Menschen schalten das Abendlicht an. Das wären also in etwa eins von vier Autos und einer von zwanzig Lastwägen (versprochen, ich habe sie gezählt!)

Und die Lastwägen aus Mali überholen sogar!

Und das 27 Kilometer lang. 33° Außentemperatur, 39 im geschlossenen Auto. 90 akrobatische Minuten!

 

Ankunft in Kedougou am Fluss Gambia.

 

 

Natürlich ist der Wagen etwas mitgenommen…

 

Ansonsten ist mir aufgefallen, dass die Senegalesen mit der internationalen Hilfe sehr gut zurechtkommen. Diese Schilder findet man überall. Aus China, Frankreich, Russland, der EU, Bangladesch…!!

 

Morgen geht es in Richtung des Fouta Djalon, en Gebirge in Guinea.

Das letzte Wort lasse ich dem guineischen Fremdenführer, dem ich in Kedougou begegnet bin:

Mit einem guten Geländewagen, müsste alles klappen

 

Inch Allah! (wie es meine Großmutter nicht gesagt hätte).

 

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