Der Zug

 

Der Zug

 

Ich wohne also bei den Schulbrüdern, in den Slums von Colombo, in der unteren Stadt.

Alle, die Geld haben, wohnen in der oberen Stadt.

Die Armen, Prostituierten, Dealer aller Art, Bettler… verweilen in den Slums der unteren Stadt.

Der Vorteil ist, dass es hier einen Strand gibt.

On wenn man aufsteht, und das hier vor Augen hat…

 

 

 

 

 

 

Es gibt schlimmeres, oder?

 

 

 

Ich bin in der Tempelstraße (Temple Road) und die heißt nicht umsonst so!

 

 

 

 

Während ich auf das Tuk-Tuk warte, das Salomon mir gerufen hat, bewundere ich die Blumen, die für die religiösen Riten vorgesehen sind.

 

 

 

 

Ich plaudere mit den Tratschtanten des Viertels.

Egal unter welchen Graden, man erkennt sie leicht!

 

 

 

 

Mit dem Tuk-Tuk geht es auf zum Bahnhof.

(Siehe das Video am Ende der Erzählung)

Während ich auf den Zug warte, treffe ich drei sympathische Franzosen: Alain, der Vater (normal, bei dem Vornamen), Pierre und Adrien.

 

 

 

 

Das sind faszinierende Jungs, einer arbeitet in Australien, der anderen auf den Malediven… leider fährt ihr Zug schon bald ein. Falls ihr das liest, dann sollt ihr wissen, dass ich unsere Begegnung geschätzt habe, Messieurs.

 

 

 

 

Ach ja, ich habe vergessen, euch vom Bahnhof zu erzählen!

 

 

 

 

Nett

 

 

 

Ziemlich modern

4 verschiedene Zugarten:

E : Express

SE : Halb-Express (!)

S : Bummelzüge

C : Abgesagte Züge

 

 

 

 

Es gibt drei Klassen. Das äussere der dritten Klasse sieht so aus:

 

 

 

 

Während ich auf den Zug warte, plaudere ich mit Sithy Sameena, die sechs Jahre lang in Oman gearbeitet hat. Das hat ihr toll gefallen!

 

 

 

 

Ich habe Glück, mein Zug ist ein Express und ich gönne mir die erste Klasse (unter 4€)

 

 

 

 

Klimatisierung USB-Port, einstellbarer Sessel, gar nicht schlecht! Ich versuche mir die dritten Klassen anzuschauen.

 

 

 

 

Wann muss es gesehen haben, um es zu glauben…

 

 

 

Der Zug fährt mit weitoffenen Türen. Das ist praktisch, um zu filmen und zu fotografieren (vorausgesetzt man hält sich gut fest und achtet auf die Vegetation… fast währe ich von einem Bananenblatt enthauptet worden)

Siehe das Video am Ende der Erzählung

 

 

 

 

Wir überqueren Flüsse, fahren durch schon saubere Bahnhöfe…

 

 

 

 

Der Schaffner, Nauru, ist fröhlich drauf. Mit seiner makellosen Uniform sieht er aus wie ein Admiral.

 

 

 

 

Der Schweizer Paulo hat seinen Bahnhof verpasst. Er nutzt einen ungeplanten Halt, um auf den Schienen auszusteigen.

 

 

 

 

Das ist aber nicht die gute Schweizerart!

Nach einer letzten Kurve

 

 

 

 

Und einem letzten Fluss

 

 

 

 

Erreichen wir nach einer 80-Km Fahrt Galle (man spricht Goal)

 

 

 

 

Nachdem ich brav die Götter geehrt habe

 

 

 

 

Finde ich ein Hotel in meiner Preislage. Die Deko ist sehr… Sri-Lankisch

 

 

 

 

Da sie das Telefon nicht bezahlt haben, gibt es kein Internet mehr…

Was ich bislang von diesem Land gesehen habe scheint mir reich, sauber, eher gut organisiert, sympathisch und gastfreundlich.

 

 

Es gefällt mir!

 

 

 

 

Colombo

 

Colombo

 

Soundary und ihre Mama laden mich zum Essen ein.

 

 

 

 

Jerald gesellt sich zu uns. Ich tauche immer tiefer in den indischen Alltag ein…

 

 

 

 

Jerald nimmt mich in die einzige nennenswerte Bar mit. Überraschend!

 

 

 

 

Für jede Bestellung bekommt man das gratis dazu…

 

 

 

 

Ich übernachte bei Jerald und entdecke diese aufladbare Mückenfalle.

Eine witzige Sache, man glaubt sie spielen Tennis, aber in Wirklichkeit jagen sie Mücken!

 

 

 

Am nächsten Morgen gibt es Frühstück bei der Mutter (Gedämpftes Reismehl mit geschmolzener Butter, Rohrzucker und eine geschnittene Banane) Köstlich!

Dann geht meine Reise weiter. Von manchen Besonderheiten bekomme ich einfach nicht genug.

 

 

 

 

 

Madurai ist nur 426 Kilometer von Sri Lanka entfernt. Was hättet ihr an meiner Stelle getan?

Dank des Eingreifens von Bruder Christopher kann ich mein Auto an einem originellen, aber sicheren Ort parken.

 

 

 

 

 

Und ich mache Bekanntschaft mit Schwester Rani.

 

 

 

 

Ich erster Reflex besteht darin, mir Essen anzubieten.

Der zweite ist mir die Kapelle zu zeigen.

 

 

 

Nachdem ich die pingelige Prozedur des indischen Zolls überstanden habe (der Koffer muss dreimal durch den Scanner, mein Anti-Mücken-Spray und Feuerzeuge werden konfisziert…) erreiche ich Colombo.

Dort treffe ich Bruder Mervin (links) und seinen Stellvertreter Salomon.

 

 

 

 

 

Ja ich weiß, das ist viel für jemanden wie mich, der nicht mehr gläubig ist…

Ich wandere durch die Slums von Colombo und finde eine Spelunke…

 

 

 

 

 

Die Nahrung ist… sri-lankisch…

 

 

 

 

In allem ist Pfeffer und Kokosnuss…

Aber mit Ramachandran lacht man herzhaft.

 

 

 

 

Seine Frau, Jeyanthi

 

 

 

 

Und ihre Töchter, Krisha

 

 

 

Und Amala

 

 

 

 

Siyam, ein Stammkunde, gesellt sich zu uns.

 

 

Ein einzigartiger Moment.

Als ich nach der Rechnung frage, weigert der Chef sich, etwas von mir zu verlangen…

 

Rodrigo ist nicht der einzige, der ein gutes Herz hat!

 

In der Schule

 

In der Schule

 

Die schlechte Internetverbindung hier hindert mich daran, wie ich es will die Videos hochzuladen…

Sam (Jeralds Neffe, siehe die vorherige Erzählung), begleitet mich

 

 

 

 

 

Auf zur deLaSalle Schule

 

 

 

 

1100 Schüler. Der Fahrradparkplatz!

 

 

 

 

Ein Blick auf den Hof.

 

 

 

Ich treffe den Schulleiter Bruder Kennedy.

 

 

 

 

Wir besichtigen die Schule. Hier der Informatikraum.

 

 

 

 

Und ein Klassenzimmer

 

 

 

 

Freddy, ein Lehrer

 

 

 

 

Nur die Lehrer tragen Schuhe.

 

 

 

 

Einige Schüler

 

 

 

 

Alle lächeln mir aufrichtig und herzlich zu…

 

Dem traditionellen Schnappschuss kann ich nicht entgehen.

 

 

 

 

Dann besuchen wir die Kirche der Lieben Frau vom Schnee (erbaut von den Portugiesen), „Die Liebe Frau vom Schnee“, bei 35° im Schatten. Die sind doch bescheuert…

 

 

 

 

Ja, der Innenraum ist ziemlich einfach eingerichtet!

 

 

 

 

Der Kirchenchor, herrlich!

 

 

 

 

Dann begeben wir uns in die Vorschule von Jeralds Schwester (sie hat diese mit ihrem eigenen Geld für die ganz Kleinen eröffnet).

 

 

 

 

Soundary trägt einen typischen Sari des Tamil Nadu

 

 

 

 

Sie stellt mich den Lehrern vor

 

 

 

 

Und den Kindern

 

 

 

!!!! Dann wird das Gelernte, zu Ehren meines Besuchs, aufgesagt!!!!

Siehe das Video am Ende der Erzählung

Es wird auch getanzt.

 

 

 

 

Diese Kinder sind zu süß!

 

 

 

 

 

 

Danke Arnaud

Danke Arnaud

Ich bin Arnaud in Cotonou begegnet. Wir haben uns gleich blendend verstanden. Wir haben uns gleich betrunken.

 

 

 

 

 

Und er hat mich für den Rest meines ungewollten Aufenthalts in Benin beherbergt.

Wir sind in Kontakt geblieben.

Sein vorheriger Posten bei Bolloré war in Indien, in Tuticorin. Ich ändere meinen Fahrplan…

Und ich muss eine Viertelstunde lang vor einer Bahnschranke warten! Wann kommt der Zug? Er kommt bald! (siehe das Video am Ende der Erzählung)

 

 

 

 

In Tuticorin angekommen treffe ich auf Thilakaraj, der im Hotel als Bedienung arbeitet.

 

 

 

 

Er will mir eine Panoramaansicht seiner Stadt zeigen.

 

 

 

Später am Abend begegne ich Jerald, dem Leiter des Marketings von Bolloré in Tuticorin und Joseph, seinem Stellvertreter (rechts auf dem Bild). Wir lassen uns einen Apertif schmecken.

 

 

 

 

Bruder Christopher gesellt sich zu uns. Er arbeitet im Südsudan für de la Salle. Das sind die Brüder der christlichen Schulen, die in 80 Ländern vertreten sind. Gegründet wurden sie von dem heiligen Jean Baptiste de la Salle. Ihr Ziel ist es, die Ärmsten einzuschulen.

 

 

 

 

Eine faszinierende Unterhaltung mit drei katholischen Indern.

Danke Arnaud, dank dir habe ich tolle Leute kennengelernt.

Diese Begegnung hat viele Nachwirkungen:

  • Jerald schlägt mir vor, mich am nächsten Abend zu beherbergen
  • Bruder Christopher bietet mir an, eine de la Salle Schule zu besichtigen
  • Er findet für mich eine Unterkunft in Sri Lanka, weshalb ich mich dazu entschließe, dorthin zu gehen
  • Jerald schlägt mir vor seine Schwester zu treffen, die mit ihrem eigenen Geld eine Schule für unter drei Jährige geöffnet hat

 

 

Der nächste Tag ist ein großer Tag!

 

 

Gandhi

 

Gandhi

 

Kanyakumari ist der südlichste Punkt Indiens

In etwa 8° nördlicher Breite gelegen.

 

 

 

Kanaykoumari, oder Kap Comorin.

Hier treffen sich drei Meere: das Arabische Meer, der Golf von Bengalen und der Indische Ozean.

 

 

 

 

Hier wurde Gandhis Asche verstreut.

Um dorthin zu kommen, durchquere ich eine echte Karawanserei!

 

 

 

 

Das ist das Monument

 

 

 

 

Nachdem ich die Schuhe ausgezogen habe (diesmal freiwillig), betrete ich den Bau.

 

 

 

 

Er ist einfach gestaltet. Im Zentrum, die Stelle, an der die Urne stand

 

 

 

Die Galerie ist mit Fotos bestückt.

 

 

 

 

Und mit Zitaten des Mahatmas

 

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du

 

 

Als ich dem Wärter erzähle, dass ich Franzose bin, lädt er mich ein, den erbotenen Raum zu betreten.

 

 

 

 

Er legt sich auf den Boden, später begreife ich warum.

 

 

 

 

Zurück zum Foto. Man erkennt ein kleines Loch in der Decke. Aus der Nähe ist es einfacher…

 

 

 

 

Am 12. Oktober, und an keinem anderen Tag, genau um 12 Uhr 20, der Tag, an dem Gandhis Asche verstreut wurde, scheint die Sonne durch diese kleine Öffnung und erhellt die Stelle, an der die Urne stand.

 

 

 

 

Ein Ort des Gedenkens

 

Ich schreibe dies am Kap, dem Meer gegenüber, dort wo sich drei Meere treffen und einen in der Welt einzigartigen Blick bieten, denn es ist kein Anlaufhafen für Schiffe

 

 

Sogleich meldet sich die krasse Realität zurück!

 


Bitte vermeiden Sie es, in der Öffentlichkeit kacken!

 

 

 

Das Meer ist stürmisch

 

 

 

Die Inder machen ihre Waschungen (siehe das Video am Ende der Erzählung)

 

 

 

 

Ich grüße höflich eine arme Frau, Genta (eine Unberührbare, so scheint mir)

 

 

 

 

Sie ist so glücklich darüber, dass man nett zu ihr ist, dass sie mir überall hin folgt. Sie will, dass ihr Foto neben meinem erscheint. Ich muss es ihr versprechen. Rührend.

 

 

 

 

Um mich herum religiöse Bauten…

 

 

 

 

Die Tamilen in traditionellem Gewand.

 

 

 

Und die Muschelverkäufer, eine Besonderheit des Kaps Comorin.

 

 

 

 

Und was sie damit machen

 

 

 

Die Sonne geht unter

 

 

 

Sie legt sich schlafen

 

 

 

 

Ich würdige diesen Tag, indem ich eine überraschende Parotta esse

(aber das ist eine andere Geschichte…)

 

 

Kovalam

Kovalam

 

Ich will Keralas Hauptstadt besichtigen.

Ich frage Anzil wie man sie ausspricht (siehe das Video am Ende der Erzählung)

Freddy, ich habe es dir schon geschickt…

Also fahre ich 5 Kilometer weiter und treffe Sanal.

 

 

 

 

Das Hotel ist 50 Meter vom Meer entfernt.

 

 

 

 

Die Wellen sind hoch.

 

 

 

 

Die Temperatur liegt bei 37° im Schatten…

 

 

 

 

Eine Moschee am Strand… lustig!

 

 

 

Ich warte, dass der Tag zur Neige geht, und Anil Kumar

 

 

 

 

Erlaubt mir, bei den Reisebussen zu parken.

 

 

 

 

Er rät mir, auf den anderen Strand zu gehen, da wo meine Freunde sind???

„Ja, die anderen Europäer. Sie mischen sich nicht unter die Inder“.

Wenn sie sich von den Indern fernhalten, dann sind es nicht meine Freunde.

Er schüttelt mir lange die Hand und besteht darauf, dass wir ein Foto machen.

 

Er will nicht lächeln, da ein Polizist im Dienst nicht lächelt!

 

 

Ich lerne Deva (den großen Kerl), Saevesh, Vishwesh, Havish und Harshit kennen

 

 

 

 

Andere Inder mischen sich zu uns.

 

 

 

Und ich verbringe einen tollen Abend mit ihnen.

 

 

 

 

Das Wasser ist 30° warm und sogar die kleinen Musliminnen watscheln darin.

 

 

 

Die Sonne geht über dem arabischen Meer unter.

 

 

 

Und vermeidet die Kollision mit dem Fischerschiff. Ich hoffe es zumindest.

 

 

 

Ein traumhafter Tag!

 

Nochmal die Kanäle

 

Nochmal die Kanäle

Stellt euch vor, ihr frühstückt

 

 

 

 

 

In dieser Umgebung (siehe das Video am Ende der Erzählung)

 

 

 

 

Die Ortsansässigen machen ihre Wäsche.

 

 

 

 

Die Sonne geht langsam auf

 

 

 

 

Und beginnt, die Lagune zu erhellen.

 

 

 

 

Die Touristenschiffe heben den Anker

 

 

 

Alles ist friedlich

 

 

 

 

Die Wäsche wird aufgehängt

 

 

 

Und man geht einkaufen

 

 

 

 

Man wäscht sich

 

 

 

 

Und man denkt auch an die Zähne

 

 

 

Oder man geht angeln, die Schnur hängt am großen Zeh

 

 

 

 

Oder auch am Ende einer Angel

 

 

 

Andere laden Baustellenmaterial ab

 

 

 

 

Eine Taucherin sucht am Grund nach Krustentieren

 

 

 

 

Diese hier betreiben Paarfischen (wenn man sich das Boot anschaut, sollten sie besser nicht nießen)

 

 

 

 

Langsam dringt das Tageslicht durch die Vegetation

 

 

 

 

Während andere Boote noch inmitten der Wasserhyazinthen vor Anker liegen.

 

 

 

 

Oder gerade erst ablegen.

 

 

 

 

Papa lernt seinem Sohnemann das Angeln (sobald er aufgelegt hat)

 

 

 

 

Man macht sich auf, um den Fang auf dem Markt zu verkaufen

 

 

 

 

Maie hingegen achtet darauf, nicht hinzufallen

 

 

 

 

Manche Häuser wirken ziemlich reich

 

 

 

 

Den buddhistischen Tempel darf man nicht vergessen

 

 

 

 

Manche machen den Abwasch vom Vortag

 

 

 

 

Es ist Zeit, die Rückfahrt anzutreten

 

 

 

 

Mein Begleiter verlässt mich

 

 

 

 

Und wir legen an, achten dabei darauf, Madame nicht zu zerquetschen…

 

 

 

 

Herrlich!

 

 

Die Kanäle

 

Die Kanäle

Normalerweise füge ich die Videos am Ende der Erzählung ein.

Aber schaut euch bitte dieses hier an. Bitte!

 

 

Ein Rückblick.

Alles hat heute Morgen mit Shab, dem Rezeptionisten des Hotels, begonnen.

 

 

 

  • Wohin gehst du?
  • Zu den Kanälen.
  • Hast du eine Adresse?
  • Nun, nein…
  • Ein Freund von mir hat ein Schiff. Du bezahlst mich und ich kümmere mich um alles.
  • Ich habe kein Bares.
  • Spring auf mein Moped, wir gehen welches holen!

Man muss dumm oder gutgläubig sein… oder beides! Ich vertraue ihm.

Und los geht’s (siehe das Video am Ende der Erzählung), und dann bezahle ich ihn.

Ich verlasse das Hotel, nachdem Shefin mir eine Leidenschaftliche Erklärung gemacht hat!

(siehe das Video am Ende der Erzählung)

Ich verlasse Cochin.

 

 

 

 

Ich erreiche Alleppey und genehmige mir:

Einen Internetzugang im Ramada

Und ein Mittagessen mit Rind! Ja, genau!

Ansichten des Hotels

 

 

 

 

 

Und ich warte darauf, dass man mich abholt…

Bineesh kommt pünktlich vorbei.

 

 

 

 

Ich werde zu diesem Boot gebracht. Für mich ganz allein!!

 

 

 

 

 

Mein Zimmer!!!

 

 

 

 

Zwei Mann Besatzung

Raju, der Kapitän

 

 

 

 

Und Sunny, der Koch

 

 

 

 

Und wir legen ab… deswegen das Video am Anfang der Erzählung…

 

 

 

Dazu braucht man keinen Kommentar, oder?

 

 

 

 

Dann legen wir für die Nacht an.

 

 

 

 

Allmählich sieht man Lichter in der Dunkelheit.

 

 

 

 

Das Abendessen wird an Bord serviert, selbstverständlich. Frische Produkte, hausgemacht.

 

 

 

 

Und währenddessen treiben die Wasserhyazinthen friedlich umher…

 

 

 

 

Ich verbringe den Abend allein auf dem Bug des Schiffes, in einer feuchten Hitze, um mich herum allerlei Geräusche (Frösche, Kröten und andere unbekannte Tiere)

 

Ein zeitloser Abend.

Danke Jeanne, Maxime, Simon, Nadège und Erwan!

 

 

 

 

 

 

Karneval

 

Karneval

Am Vortag hat man mich informiert, also ziehe ich früh morgens los und bahne mir einen Weg durch die Ballonverkäufer, um mir den Umzug anzusehen.

 

 

 

 

Ich klettere auf eine Mauer.

 

 

 

 

Aber viel kann ich von hier nicht sehen…

 

 

 

 

Traditionell eröffnet ein Elefant den Umzug, mit Rüstung und… Ketten.

 

 

 

 

Ich muss eingestehen, dass ich die Symbolik nicht ganz verstehe.

 

 

 

 

Die hier auch nicht.

 

 

 

 

Sie scheint wirklich verärgert (kein Wunder, bei allem was sie auf dem Kopf hat!)

 

 

 

 

Trommeln (siehe das Video am Ende der Erzählung)

 

 

 

 

Ich klettere von meinem Ausguck herunter und stelle mich, dank Jobys Mitwirken, mitten in den Umzug.

 

 

 

 

Und da kommt das auf mich zu!

 

 

 

 

Den kann ich wenigstens gut sehen!

 

 

 

 

Miss Kerala 2019

 

 

Siehe das Video am Ende der Erzählung

 

 

 

 

 

Diese hier sollen angeblich die guten Beziehungen zwischen Indien und den Ländern des Persischen Golfs darstellen…

 

 

 

 

Der hier, keine Ahnung.

 

 

 

 

Die hier noch weniger…

 

 

 

 

Die Unberührbaren.

 

 

 

 

Der Vorteil, wenn man mitten drin ist, ist dass die meisten Darsteller für die Fotos posieren!

 

 

 

 

.

Bei manchen war ich mir nicht sicher ob Männlein oder Weiblein…

 

 

 

 

?

 

 

 

 

Gezückte Waffen. Sie zielen auf die Zuschauer und drücken den Abzug, das mach einen Heidenkrach. Das Publikum liebt es.

 

 

 

 

Die Heiligen Drei Könige

 

 

 

 

Ab ja doch, du bist auch mit dem Bauch hübsch.

 

 

 

 

Die hier hingegen…

 

 

 

 

Den kennt alle Welt.

 

 

 

 

Ein Symbol für alle Witwen der indo-pakistanischen Kriege.

 

 

 

 

Der hier stellt die Armee dar. Seinem Gesicht nach zu urteilen ist er nicht ganz anwesend…

 

 

 

 

Der Herr macht ein Gesicht, als hätte er gerade erkannt, wie das seiner Frau aussieht.

 

 

 

 

Ein netter Bartträger!

 

 

 

 

Die hier sind etwas anders drauf.

 

 

 

Er war so nett, mir seine Nummer für ein Video zu zeigen (am Ende der Erzählung)

 

Siehe das Video am Ende der Erzählung

 

 

 

 

 

Ein charmantes Paar.

 

 

 

 

Die indische Version des Weihnachtsmanns.

 

 

 

 

Eine Hommage an die hier lebenden Nepalesen.

 

 

 

 

Da muss ich zugeben…

 

 

 

Der Text lässt mich sprachlos: Studenten gegen den Drogen Missbrauch… Missbrauch?

 

 

 

 

Weit trauriger, die Mütter von Vergewaltigungsopfern.

 

 

 

 

Dieser Wagen stellt die Mofa-Unfälle dar.

 

 

 

 

Bewegend: die Pädophilie wird an den Pranger gestellt.

 

 

 

 

Die Nacht bricht herein, der Umzug nähert sich dem Ende.

 

 

 

 

Immer tollere Kostüme.

 

 

 

 

Madame ist charmant…

 

 

 

Joby kennt einen der Darsteller. Man bittet mich eindringlich, den Augenblick festzuhalten…

 

 

 

 

Ja, Bier hinterlässt so seine Spuren…

 

 

 

 

Man tanzt fröhlich. Sie laden mich ein, mich zu ihnen zu gesellen. Ich lehne das Angebot vorsichtig ab.

 

 

 

Und zum Schluss, zwei riesige, herrliche Wägen…

 

 

 

 

Vor allem der Letzte!

 

 

 

 

Sehenswert, oder?!

 

 

 

Sylvesterabend in Fort Kochi

 

Sylvesterabend in Fort Kochi

Ein Spaziergang in der Stadt. Man muss zugeben, dass es nicht immer sauber ist!

 

 

 

 

 

Vor 50 Jahren fuhren hier in Indien nur Ambassadors. Hier ist ein Überbleibsel:

 

 

 

 

Ich will im Hindutempel beten. Er ist in der Tat frommen Leuten vorbehalten… aber frommen Hindus!

 

 

 

 

„Ich finde Sie imposant, mein Herr. Kann ich Sie fotografieren?“

 

 

 

 

Eine Galamahlzeit: ein halbes Hühnchen und zwei Chapatis!

 

 

 

 

Bei Einbruch der Nacht, tummelt sich eine immer zahlreichere Menschenmenge, um von 2019 Abschied zu nehmen. Man tanzt in den Straßen (siehe das Video am Ende der Erzählung).

 

 

 

 

Überall Girlanden…

 

 

 

 

 

Sogar meine Kirchen machen mit…

 

 

 

 

Die einzelnen Leute auch…

 

 

 

 

In Fort Kochi brennt man 2019 förmlich nieder!

Überall in der Stadt sind Puppen aufgestellt, die man um Punkt Mitternacht anzündet.

Die Warnschilder vor diesen Puppen sind sehr lustig:

 

 


Kein Durchgang. Zuwiderhandelnde werden erschossen. Wir schießen auch auf die Überlebenden.

 

 

 

Die bei Weitem größte Puppe befindet sich am Strand. Die Menge wird immer dichter.

 

 

 

 

Ich treffe eine nette französische Familie, Fred, Sara und Lucas.

 

 

 

 

Während wir auf Mitternacht warten, feuern Künstler auf einer Bühne das Publikum an. Es wäre aber gar nicht nötig.

(Siehe das Video am Ende der Erzählung)

 

Zwischen 500 und 650.000 Menschen!!! Auf sehr engem Raum. Vor allem junge Leute. Sie schubsen alle umher. Man gibt mir Schläge mit dem Ellbogen, dem Bein, der Hand… überall hin.

Die französische Familie ist lieber gegangen und ich kann verstehen warum. Man muss wirklich dumm sein, um zu bleiben. Was ich tue. Um Atmen zu können, muss ich die Leute wegschieben.

Fast wäre ich hingefallen, Hände klammern sich an meinem Hemd fest, an meinen Haaren, meiner Hose, meinen Armen… Meine nackten Füße werden weggezogen… Ich habe zugegeben etwas Bammel. Die Leute sind nicht aggressiv, aber alle ringen nach Luft. Am nächsten Tag habe ich lauter blaue Flecken…

Ich beklage mich vorsichtig. Die Inder um mich herum lachen „So ist der Karneval!“. Ich lache auch, aber etwas weniger beherzt.

Das Video wackelt hin und her, das kommt von den Bewegungen der Menge…

 

 

 

Ich gehe also barfuß nach Hause… 11 Kilometer Fußmarsch, um das Hotel um 4 Uhr morgens zu erreichen…

Dabei treffe ich auf eine Demo von Moslems, die gegen die Modifizierung der Staatsbürgerschaft protestieren.

 

 

 

 

Ein Schild ist wirklich witzig!

 


Die Kuh hat meine Papiere gefressen

 

 

 

 

Ein origineller Sylvesterabend, bewegend… und haarsträubend!